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Die deutsche Textilindustrie steckt in der Krise

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Bei vielen namhafte Markenhersteller wie beispielsweise Tom Tailor, Gerry Weber oder Hugo Boss laufen die Geschäfte nicht optimal. Die deutsche Bekleidungsindustrie steckt in der Krise. Einige wenige Gewinner gibt es dennoch.

Winterkleidung war kaum von Interesse


Es sind harte Zeiten für die deutsche Textilindustrie. Immer weniger Geld wird für Kleidung ausgegeben. Stattdessen stehen Smartphones und Reisen auf der Wunschliste vieler Verbraucher. Die Tatsache, dass Kleidung immer günstiger wird und zunehmend online eingekauft wird, macht es gerade den Herstellern mit Filialbetrieb nicht leichter.


Aber auch warme Winter verderben zu einem großen Teil die Lust auf Winterkollektionen und so das Geschäft. Einige Hersteller traf es besonders hart: Gerry Weber sowie Steilmann gaben in 2015 Gewinnwarnungen an der Börse bekannt. Steilmann hat mittlerweile Insolvenz angemeldet. Auch Tom Tailor entschloss sich für ein internes Programm, um die Kosten zu senken. Dieses sieht unter anderem die Schließung weniger rentabler Filialen vor.


Herbe Verluste an den Märkten


Drastische Auswirkungen zeigten sich bei den meisten Modemarken am Aktienkurs und an der Dividende. Die Folgen waren dramatisch. Gerry Weber verlor 2015 rund 63 Prozent an Wert. In 2016 schrammte das Unternehmen knapp an einem Verlust vorbei. Die Aktie von Tom Tailor verzeichnet seit 2015 einen massiven Verlust. Auch wenn der Aktienkurs des Unternehmens mittlerweile wieder steigt, scheint sich die Nachfrage zurzeit auf niedrigem Niveau einzupendeln. Ein ähnliches Bild ist bei der Hugo-Boss-Aktie zu beobachten: 2015 brach der Kurs enorm ein und steigt seit Ende 2016 langsam wieder an.


Der Sportartikelhersteller Adidas ist Spitzenreiter in Sachen Textil


Trotz der schwierigen Lage der meisten Textilunternehmen am deutschen Markt, gibt es einen ganz klaren Spitzenreiter: Adidas. Der Sportartikelhersteller wird ebenfalls zur Fashion-Industrie gerechnet und konnte mit seiner bisherigen Entwicklung glänzen. In China erzielte das Unternehmen aus Herzogen-Aurach mit den drei weißen Streifen in 2015 einen Umsatzrekord. Deutliche Absatzsteigerungen zeigten sich zudem im Internethandel. In der Folge gewann die Aktie seit Ende 2015 mehr als 200 Prozent an Wert. Der Konkurrent Puma legte seit 2015 ebenfalls deutlich zu, klare Auswirkungen des Aktienkurses sind jedoch erst seit Mitte 2016 spürbar.


Ein Blick in die Zukunft


Wie die Entwicklung in den vergangenen Jahren gezeigt hat, werden es Textilunternehmen mit einem Filialbetrieb in Zukunft zunehmend schwerer haben. Die größeren Umsätze sind heute online möglich. Doch auch dort ist der Markt hart umkämpft, weshalb sich Unternehmen einiges einfallen lassen müssen, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Rabattaktionen sind hier heute das Standard-Prozedere, zudem locken die Online-Händler mit zusätzlichen Inhalten wie Blogs, Magazinen und Ratgebern. So stellt heine.de einen umfassenden Ratgeberartikel bereit , der Kunden bereits vor dem Kauf über Materialien und ihre Eigenschaften aufklären soll.




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